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Reiches Deutschland – arme Kinder Trotz überdurchschnittlicher Sozialausgaben für Kinder lebt in Deutschland jedes sechste Kind in relativer Armut, wie die aktuelle OECD-Studie zum Wohlbefinden von Kindern offenbarte. Vor dem Hintergrund der steigenden Kinderarmut ist auch das tägliche Mittagessen für viele Kinder keine Selbstverständlichkeit mehr. Ganztagsschulen mit integrierter Mittagsverpflegung bieten auch sozial benachteiligten Kindern die Chance, täglich eine vollwertige Mahlzeit zu bekommen. Mit der GeldKarte kann die Schulverpflegung darüber hinaus vereinfacht und gleichzeitig fair gestaltet werden. Viel Geld – geringe Wirkung 144.500 Dollar – umgerechnet rund 98.000 Euro – an öffentlichen Mitteln gibt Deutschland jährlich für seine Kinder aus. Damit liegt die Bundesrepublik im OECD-Vergleich deutlich über dem Durchschnitt – nur Island, Japan und das Vereinigte Königreich investieren noch mehr in ihren Nachwuchs. Die Wirkung der Zahlungen lässt allerdings zu wünschen übrig: Trotz der hohen Summen lebt im Wohlstandsland Deutschland fast jedes sechste Kind in relativer Armut. Damit liegt Deutschland auch hier deutlich über dem OECD-Schnitt, wo nur jedes achte Kind von Armut betroffen ist. Dies ist das Ergebnis der neuen OECD-Kinderstudie, die kürzlich der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Mehr Geld für Ganztagschulen Deutschland investiert wie kaum ein anderes OECD-Land in direkte Transfers. Insgesamt 40 Prozent der öffentlichen Ausgaben für Kinder werden direkt an die Eltern gezahlt. In Dänemark, wo nur jedes 37. Kind von Armut betroffen ist, liegt der Anteil der direkten Finanztransfers gerade einmal bei 20 Prozent. Dort werden die Mittel überwiegend in Dienstleistungen wie Bildungs- und Betreuungsangebote gesteckt. „Deutschland sollte seine Transfers stärker auf bedürftige Kinder und deren Familien konzentrieren sowie in Kinderbetreuung und Ganztagschulen investieren“, so Monika Queisser, Leiterin der Abteilung Sozialpolitik der OECD. Direkte und diskrete Subventionierung dank GeldKarte Insbesondere hinsichtlich Ganztagsangeboten gibt es großen Bedarf. „Alles Geld der Welt nützt nichts, wenn die Eltern die Mittel für ihren eigenen Konsum verwenden und das Kind in der Mittagspause mit knurrendem Magen in der Mensa steht“, weiß Ingo Limburg, Vorstandvorsitzender der Initiative Geldkarte e.V. Über die GeldKarte können Sozialtransfers diskret abgewickelt werden. Zum einen kann der Sozialträger Mittel direkt auf das Konto des Schülers überweisen, ohne damit über die Eltern gehen zu müssen. Zum anderen ermöglicht die GeldKarte, dass sozial schwache Schüler ein ermäßigtes Essen bekommen, ohne dass dies für die Mitschüler – im Gegensatz zu Essensmarken beispielsweise - sichtbar wird. Der Chip funktioniert daher wie eine elektronische Uniform. Damit wird eine mögliche Stigmatisierung sozial schwacher Schüler verhindert.
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