Tag der erneuerbaren Energie: Mit dem Chip zum CO2-freien Autofahren
Am kommenden Samstag findet bereits zum 16. Mal der „Tag der erneuerbaren Energien“ statt. An dem Aktionstag öffnen bundesweit die Betreiber von Solar-, Biomasse-, Wind- und Wasserkraftanlagen ihre Türen für interessierte Bürger. Kein anderes Thema wird derzeit so umfassend diskutiert wie die sogenannte Energiewende. Der Umstieg auf erneuerbare Energien gilt als die gesellschaftliche Herausforderung in den nächsten Jahrzehnten.
Fossile Brennstoffe gehen zur Neige, die globale Erwärmung wird stärker und die Lärm- und Feinstaubbelastung in den Städten nimmt zu. Saubere Energien sind für den Erhalt unserer Mobilität wichtig. Das richtungsweisende Konzept der Elektromobilität fordert den Aufbau einer Tankinfrastruktur für die Stromautos. „Dabei sind kurze Tankzeiten und eine unkomplizierte Bezahlung wesentliche Voraussetzungen, um die Akzeptanz der Fahrzeuge zu erleichtern“, erklärt Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte.
GeldKarte unterstützt intelligentes Stromnetz Die GeldKarte als bargeldlose und einheitliche Bezahllösung sorgt dafür, dass Autofahrer an jeder Ladesäule Strom bequem und einfach tanken können, ohne beim jeweiligen Betreiber als Kunden registriert zu sein. Die GeldKarte unterstützt auch intelligente Stromnetze, ein sogenanntes "smart grid", in dem Energieerzeuger, -speicher und -Verbraucher kommunikativ miteinander verbunden sind, um vorhandenen Strom effizient zu nutzen. Der Chip auf über 96 Prozent aller girocards ermöglicht es auch, die Batterien der Autos als Energiespeicher zu nutzen: an die Ladesäulen angeschlossen, können sie Energie in das Stromnetz einspeisen, um erhöhte Bedarfe auszugleichen. In diesem Fall bekommen die Autofahrer den Gegenwert ihres abgegebenen Stroms auf der GeldKarte gutgeschrieben.
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