Goldener Chip für "grüne" Autos
An den ersten Stromtanksäulen in Berlin erleichtert die GeldKarte klimafreundliches Autofahren
Berlin, 27.05.2011: Mit einer feierlichen Einweihung wurden heute die ersten EnergieParken-Ladesäulen in Berlin-Mitte vorgestellt. Die Neuentwicklung kombiniert Parkscheinautomat und Stromtanksäule für Elektroautos in einem Gerät. Bis zum Jahr 2020 sollen nach den Plänen der Bundesregierung eine Million Elektroautos in Deutschland unterwegs sein. Die GeldKarte als bargeldlose und einheitliche Bezahllösung sorgt schon jetzt dafür, dass Autofahrer an den Ladesäulen Strom bequem und einfach tanken können. Die EnergieParken-Ladesäulen sind eine Gemeinschaftsentwicklung der Firmen stadtraum Gesellschaft für Raumplanung, Städtebau & Verkehrstechnik, Schroff, Telmasol Consult, Swarco Traffic Systems sowie ABB. "Das Konzept des EnergieParkens unterscheidet sich deutlich von anderen Systemen: Autofahrer können ihre Fahrzeuge ganz einfach während des Parkens wieder mit Strom aufladen", erklärte Thomas Fischer von der stadtraum GmbH, die gleichzeitig für die Projektierung sowie Implementierung der GeldKarte-Bezahlung verantwortlich ist. Mit den aufgestellten Tanksäulen geht die Hauptstadt einen ersten Schritt in Richtung einer einheitlichen, flächendeckenden Ladeinfrastruktur für Elektroautos. "Dabei sind kurze Tankzeiten und eine unkomplizierte Bezahlung wesentliche Voraussetzungen, um die Akzeptanz der Fahrzeuge zu erleichtern", erklärt Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte e.V.. Mithilfe des GeldKarte-Chips auf den girocards der Banken und Sparkassen kann jeder das Gerät nutzen, ohne beim jeweiligen Betreiber als Stromkunde registriert sein zu müssen und zwischen verschiedenen Stromanbietern auswählen. Nach der Auswahl der gewünschten Parkdauer läuft die Bezahlung mit der GeldKarte sicher und ohne Internetanbindung ab. Wird ein Tankvorgang vorzeitig abgebrochen, kann der bereits gezahlte Betrag auf den Chip zurückgebucht werden. Elektromobilität wird in Zukunft in großem Maße die Entwicklung nachhaltiger Verkehrssysteme beeinflussen. Die GeldKarte unterstützt diese Fortschritte und bietet mit ihrem etablierten, offenen und für jeden verfügbaren Bezahlsystem viele Vorteile für den Autofahrer. Eine Vision für die Zukunft: Der Chip auf über 96 Prozent aller girocards ermöglicht es, die Batterien der Autos als Energiespeicher zu nutzen; an die Ladesäulen angeschlossen, können sie Energie in das Stromnetz einspeisen, um erhöhte Bedarfe auszugleichen. In diesem Fall bekommen die Autofahrer den Gegenwert des abgegebenen Stroms auf ihrer GeldKarte gut geschrieben. Bei den Bezahlungen und möglichen Gutschriften beim Strom tanken, handelt es sich nur um Kleinbeträge. Diese sind sowohl für Betreiber als auch Autofahrer mit der elektronischen Geldbörse auf dem Chip leicht zu handhaben. Über die GeldKarte: Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem beim Parken, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der girocard (frühere ec-Karte) oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland über 88 Millionen GeldKarten (über 96 Prozent aller girocards (frühere ec-Karten) und Bankkundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Mit der Möglichkeit des Online-Ladens macht GeldKarte Online-Payments noch einfacher und angenehmer. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über die neue Kontaktlosfunktion wie auch weitere Zusatzfunktionen des Chips, z.B. den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Über die Initiative GeldKarte e.V.: Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereitstellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, in der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammen fließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs. Kontakt: Initiative GeldKarte e.V. Sarah Preiss Tel.: 030 – 21 23 42 2 - 71 Fax: 030 – 21 23 42 2 - 99 sarah.preiss@initiative-geldkarte.de
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Das erste Elektroauto lädt Strom an der neuen Tanksäule.
Renate Künast, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen weiht die EnergieParken-Säulen in Berlin-Mitte ein.
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